All-on-6 vs All-on-4 in Istanbul

All-on-6 vs. All-on-4 in Istanbul: Die richtige Wahl für Ihren festen Zahnersatz
Ihnen fehlen die meisten Zähne und Sie haben es satt, sich mit Prothesen herumzuschlagen, die verrutschen, Klackergeräusche machen und Sie beim Essen einschränken. Vielleicht sind auch Ihre verbleibenden Zähne in einem schlechten Zustand und Sie wissen, dass es Zeit für eine dauerhafte Lösung ist. Sie haben bereits erfahren, dass Istanbul erstklassige Zahnimplantat-Behandlungen zu einem Bruchteil der Preise bietet, die in Deutschland üblich sind. Doch nun stehen Sie vor einer weiteren Entscheidung: All-on-4 oder All-on-6?
Hier ist das, was Ihnen die meisten Vergleichsartikel verschweigen: Es gibt keine universell „bessere“ Option. Die richtige Wahl hängt von Ihrer Knochendichte, der Anatomie Ihres Kiefers, Ihrem Lebensstil und natürlich Ihrem Budget ab. Nach Hunderten von Behandlungen haben Dr. Furkan Küçük und sein Team gelernt, dass der Erfolg darin liegt, die richtige Lösung für den richtigen Patienten zu finden – und nicht darin, ein bestimmtes System um jeden Preis zu verkaufen.
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Dieser Leitfaden erläutert die grundlegenden Unterschiede zwischen All-on-4- und All-on-6-Zahnimplantaten, insbesondere im Kontext einer Behandlung in Istanbul. Sie werden nicht nur verstehen, was diese Optionen unterscheidet, sondern auch, wie Sie herausfinden, was für Ihre persönliche Situation sinnvoll ist.
Den Kernunterschied verstehen
Sowohl All-on-4 als auch All-on-6 sind Systeme zur vollständigen Kieferrestaurierung – sie ersetzen alle Zähne im Ober- oder Unterkiefer durch eine implantatgetragene, feste Brücke. Die Zahlen beziehen sich darauf, wie viele Implantate den Zahnersatz pro Kiefer tragen.
Stellen Sie es sich wie den Bau einer Terrasse an Ihrem Haus vor. Sie könnten diese mit vier Pfosten oder mit sechs Pfosten stützen. Beides kann hervorragend funktionieren, aber die Version mit sechs Pfosten verteilt das Gewicht anders und ist unter bestimmten Bedingungen stabiler – genau wie Ihr Kiefer.
All-on-4 verwendet vier strategisch platzierte Implantate, wobei die hinteren zwei meist schräg eingesetzt werden. So wird der vorhandene Knochen optimal genutzt, während kritische Bereiche wie die Kieferhöhlen oder Nervenbahnen umgangen werden. Diese Schrägstellung ist eine clevere Ingenieursleistung: Sie ermöglicht es Zahnärzten, selbst bei geringerem Knochenvolumen einen soliden Halt zu erzielen.
All-on-6 fügt zwei weitere Implantate hinzu, die im hinteren Bereich meist gerade eingesetzt werden. Diese zusätzlichen Verankerungen sorgen für noch mehr Stabilität und verteilen die Kaukräfte auf mehr Punkte. Es ist, als hätte man zwei zusätzliche Sicherheitsnetze.
Aber hier wird es interessant – und warum man nicht einfach davon ausgehen kann, dass „mehr“ automatisch „besser“ ist.
Der Faktor Anatomie: Warum Ihre Kieferstruktur entscheidend ist
Ihr Kieferknochen ist keine statische Masse, die nur auf Implantate wartet. Er ist eine lebendige Struktur, die durch jahrelange Nutzung, Zahnverlust, Genetik und die allgemeine Gesundheit geformt wurde. Manche Kiefer haben überall dicken, dichten Knochen. Andere haben Bereiche, in denen der Knochen dünner geworden ist oder sich zurückgebildet hat.
All-on-4 funktioniert hervorragend, wenn Sie im vorderen Kieferbereich eine gute Knochendichte haben, der Knochen im hinteren Bereich jedoch begrenzt ist. Durch die schräg gesetzten hinteren Implantate kann der Chirurg Bereiche mit Knochenverlust umgehen und dennoch eine stabile Brücke befestigen. Dies ist besonders im Oberkiefer effektiv, wo die Kieferhöhle die Möglichkeiten für Implantate oft einschränkt.
All-on-6 erfordert in der Regel ein breiter verfügbares Knochenangebot, da sechs tragfähige Stellen für die Implantate benötigt werden. Wenn dieser Knochen vorhanden ist, bieten die zusätzlichen Implantate jedoch einen wertvollen Vorteil: Redundanz. Sollte jemals ein Implantat ausfallen (selten, aber möglich), sorgen die fünf verbleibenden Implantate weiterhin für den Halt Ihres Zahnersatzes. Bei All-on-4 wiegt der Verlust eines einzelnen Implantats deutlich schwerer.
Dr. Küçük betont gegenüber Patienten oft, dass die Entscheidung häufig erst während der Beratung fällt. Sobald er Ihr CT-Bild untersucht hat, zeigt die Knochenqualität meist klar den Weg zu der einen oder der anderen Lösung.
Wie sich die Genesung wirklich anfühlt
Reden wir darüber, was nach der Operation passiert, denn hier zeigt sich die Praxistauglichkeit.
Bei All-on-4 haben Sie es mit vier Operationsstellen pro Kiefer zu tun. Die meisten Patienten beschreiben die ersten drei Tage als „unangenehm, aber bewältigbar“. Es kommt zu Schwellungen – denken Sie an „Hamsterbacken“ – und Sie müssen für einige Wochen weiche Nahrung zu sich nehmen. Schmerzmittel helfen effektiv gegen die Beschwerden, und viele Patienten sind überrascht, dass es gar nicht so schlimm ist, wie sie erwartet hatten.
All-on-6 umfasst zwei zusätzliche Implantatstellen, was zu etwas stärkeren Schwellungen und ein bis zwei Tagen längerer Erholungszeit führen kann. Wir sprechen hier jedoch von dem Unterschied zwischen vier Tagen Erholung und fünf oder sechs Tagen – nicht von wochenlanger zusätzlicher Heilungszeit.
Hier ist etwas, das Patienten online selten erwähnen, aber im persönlichen Gespräch immer fragen: Speichelfluss. Ja, in den ersten ein bis zwei Tagen kann es sein, dass Sie etwas mehr Speichel bilden, während sich Ihr Mund an die neue Situation gewöhnt. Auch Ihre Sprache wird anfangs anders klingen – so, als hätten Sie etwas im Mund (was ja auch der Fall ist). Innerhalb einer Woche sprechen die meisten Patienten wieder völlig normal. Innerhalb von zwei Wochen vergessen sie oft sogar, dass es nicht ihre natürlichen Zähne sind.
Beide Systeme ermöglichen in der Regel eine „Sofortbelastung“ – das heißt, Sie verlassen die Klinik noch am selben Tag mit provisorischen festen Zähnen. Dies sind noch nicht die endgültigen Zähne (diese folgen nach der vollständigen Heilung), aber sie sehen gut aus und ermöglichen es Ihnen, sofort weiche Nahrung zu essen. Niemand muss die Klinik zahnlos verlassen.
Die Kostenfrage: Preisunterschiede in Istanbul
In Istanbul kostet All-on-4 in der Regel 20 bis 30 % weniger als All-on-6. Wir sprechen hier von einer Differenz von etwa 2.000 bis 3.000 € pro Kiefer in Qualitätskliniken. Im Vergleich zu den 15.000 bis 25.000 € pro Kiefer, die man in Berlin oder München zahlt, bieten beide Optionen erhebliche Ersparnisse.
Lassen Sie sich jedoch nicht allein vom Preis leiten. Wenn Ihre Knochenstruktur eindeutig für eine der beiden Optionen spricht, sollte eine kleine Ersparnis (oder ein Aufpreis) nicht schwerer wiegen als die medizinische Empfehlung. Ein perfekt ausgeführtes All-on-4 ist besser als ein riskanteres All-on-6 und umgekehrt.
Die eigentliche finanzielle Überlegung ist der langfristige Wert. Beide Systeme sollten bei richtiger Platzierung und Pflege Jahrzehnte halten. Die Redundanz von All-on-6 könnte in der Zukunft weniger Probleme bedeuten, was potenziell Kosten für spätere Eingriffe spart. Aber auch All-on-4 hat eine exzellente Erfolgsbilanz – mit Millionen erfolgreicher Fälle über mehr als 20 Jahre.
Die Reisekosten nach Istanbul bleiben gleich, egal für welches System Sie sich entscheiden. In der Regel müssen Sie zwei Reisen einplanen: eine für die Operation und das Provisorium (5–7 Tage) und eine weitere für die endgültigen Zähne nach der Heilungsphase (3–4 Tage, meist nach 3–6 Monaten).
Leistung im Alltag: Wie sie sich im täglichen Leben bewähren
Sobald Ihr Mund verheilt ist und Sie Ihren endgültigen Zahnersatz erhalten haben, verhalten sich beide Systeme im Alltag bemerkenswert ähnlich. Sie können in Äpfel beißen, Steaks essen, Nüsse kauen – all die Dinge, die mit Prothesen schwierig oder unmöglich waren.
Der Unterschied in der Beißkraft ist aus praktischer Sicht minimal. All-on-6 verteilt die Kraft technisch gesehen besser, was eine Rolle spielen kann, wenn Sie nachts mit den Zähnen knirschen oder einen sehr starken Biss haben. Für normales Essen funktionieren beide wunderbar.
Der Vorteil von All-on-6 zeigt sich im hinteren Kaubereich. Die zusätzlichen Implantate bieten genau dort mehr Halt, wo früher Ihre Backenzähne waren – also dort, wo der stärkste Kaudruck entsteht. Manche Patienten berichten, dass sich dies „natürlicher“ anfühlt, während andere keinen Unterschied bemerken.
Die Reinigung ist bei beiden Systemen identisch. Sie verwenden spezielle Interdentalbürsten oder Mundduschen, um unter der Brücke zu reinigen, und gehen zur professionellen Zahnreinigung. Die zusätzlichen Implantate bei All-on-6 erschweren die Hygiene nicht – das Design der Brücke ist in beiden Fällen ähnlich.
Warum Istanbul zum Zentrum für beide Verfahren geworden ist
Der Boom des Medizintourismus in Istanbul liegt nicht nur am Preis. Die Stadt hat massiv in Zahntechnik und Ausbildung investiert. Kliniken wie die von Dr. Küçük verwenden dieselben Implantatsysteme (Nobel Biocare, Straumann) wie Top-Kliniken in Westeuropa. Die CT-Scanner, chirurgischen Navigationssysteme und Labortechnologien stehen denen in Berlin oder Hamburg in nichts nach.
Was den Unterschied macht, ist die Patientenerfahrung. Türkische Zahnkliniken fühlen sich oft eher wie Hotels als wie medizinische Einrichtungen an. Sie erhalten eine persönliche Betreuung, die im hiesigen Gesundheitssystem immer seltener wird. Ihr persönlicher Betreuer bleibt über WhatsApp mit Ihnen in Kontakt und beantwortet Fragen zu jeder Zeit.
Auch die Fallzahlen spielen eine Rolle. Ein Zahnarzt in Istanbul setzt in einem Monat oft mehr All-on-4- und All-on-6-Systeme ein als ein hiesiger Zahnarzt in einem Jahr. Erfahrung zählt in der Implantologie besonders viel, und die Kliniken in Istanbul verfügen über einen riesigen Erfahrungsschatz.
Sprachbarrieren? Diese existieren kaum. Jede größere Klinik verfügt über deutschsprachiges Personal, und viele Zahnärzte haben Teile ihrer Ausbildung im Ausland absolviert. Die Kommunikation ist oft unkomplizierter als in der heimischen Zahnarztpraxis.
Potenzielle Komplikationen: Ein ehrliches Wort
Beide Systeme haben exzellente Erfolgsquoten – über 95 %, wenn sie korrekt ausgeführt werden. Aber lassen Sie uns darüber sprechen, was schiefgehen kann, denn so zu tun, als wären diese Eingriffe völlig risikofrei, hilft niemandem.
Zu den unmittelbaren Komplikationen (selten, aber möglich) gehören Infektionen, mangelnde Einheilung des Implantats im Knochen oder Nebenhöhlenprobleme bei Implantaten im Oberkiefer. Die schrägen Implantate bei All-on-4 erfordern eine millimetergenaue Platzierung. Bei All-on-6 gibt es mehr Implantate, die theoretisch ausfallen könnten, wobei sechs Implantate eben bedeuten, dass ein einzelner Ausfall keine Katastrophe ist.
Langfristig müssen die künstlichen Zähne selbst (nicht die Implantate) nach etwa 10 bis 15 Jahren aufgrund natürlicher Abnutzung ersetzt werden. Manche Patienten erleben im Laufe der Zeit einen geringfügigen Knochenschwund um die Implantate herum. Zähneknirschen oder starkes Pressen kann beide Systeme belasten.
Der Aspekt des Medizintourismus bringt eine Besonderheit mit sich: Falls nach Ihrer Rückkehr Probleme auftreten, ist Ihr Zahnarzt vor Ort möglicherweise nicht mit dem spezifischen System vertraut oder möchte nicht an der Arbeit eines anderen Arztes arbeiten. Gute Kliniken in Istanbul stellen detaillierte Unterlagen und Support für Ihren Zahnarzt zu Hause bereit, aber es lohnt sich, Notfallprotokolle vor der Behandlung zu besprechen.
Ihre Entscheidung: Ein praktischer Leitfaden
Suchen Sie nicht nach der „besten“ Option allgemein, sondern nach der besten Option für Sie. Hier ist eine Orientierungshilfe:
Wählen Sie All-on-4, wenn:
- Ihr Knochenvolumen begrenzt ist, besonders im hinteren Bereich.
- Sie das am besten erprobte System mit der längsten Erfahrung wollen (über 20 Jahre Daten).
- Die Kosten ein entscheidender Faktor sind.
- Ihr Zahnarzt klare anatomische Vorteile in der schrägen Implantationsmethode sieht.
- Sie den minimalsten chirurgischen Eingriff bevorzugen, der Ihre Ziele erreicht.
Wählen Sie All-on-6, wenn:
- Sie überall im Kiefer eine gute Knochendichte haben.
- Die Sicherheit durch zusätzliche Implantate Ihnen ein besseres Gefühl gibt.
- Sie stark mit den Zähnen knirschen oder pressen.
- Ihr Fall komplex ist (starker Knochenverlust in einigen, aber nicht allen Bereichen).
- Ihr Zahnarzt es aufgrund Ihrer spezifischen Anatomie empfiehlt.
Warnsignale, die darauf hindeuten, dass keine der Optionen (derzeit) passt:
- Aktive Zahnfleischerkrankungen, die noch nicht behandelt wurden.
- Unkontrollierter Diabetes.
- Starkes Rauchen ohne die Absicht, es zu reduzieren.
- Extremer Knochenschwund, der zuerst umfangreiche Knochenaufbaumaßnahmen erfordert.
- Unrealistische Erwartungen an das Ergebnis oder die Heilungszeit.
Die Beratung macht den Unterschied. Ein guter Zahnarzt wird Ihnen kein System aufdrängen – er wird Ihnen Ihr CT-Bild zeigen, erklären, was er sieht, und Ihnen das empfehlen, was medizinisch sinnvoll ist.
Sind Sie bereit herauszufinden, welche Option für Ihre Situation am besten geeignet ist? Schauen Sie sich die aktuellen Behandlungspakete und Preise auf unserer Angebotsseite an. Dort sehen Sie genau, was in jedem System enthalten ist. Das Team von Dr. Küçük bietet zudem virtuelle Beratungen an, um Ihre Röntgenbilder bereits vor Ihrer Reise zu begutachten.